Novella.
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Jürgen Habermas’ systematisches Hauptwerk hat seit seinem Erscheinen eine Fülle von Reaktionen ausgelöst. Viele Stellungnahmen sind deutlich geprägt von der Schwierigkeit, auf ein so überaus komplexes und anspruchsvolles, gedankliche Ansätze verschiedenster Herkunft bündelndes Werk angemessen einzugehen. Der jetzt erreichte zeitliche Abstand macht es möglich, eine erste Bilanz des philosophischen und soziologischen Ertrags dieses Werks zu ziehen. – Diese Aufgabe stellt sich der vorliegende Sammelband. Er enthält fast ausschließlich Originalbeiträge in- und ausländischer Autoren, welche zwar notgedrungen jeweils bestimmte Teile oder Aspekte von Habermas’ Werk besonders untersuchen, aber die Perspektive auf eine Gesamteinschätzung nicht verlieren. Der Bogen reicht dabei von philosophischen Beiträgen (Herbert Schnädelbach, Charles Taylor, Martin Seel) über soziologisch-grundlagentheoretische Stellungnahmen und Einschätzungen (Jeffrey Alexander, Günter Dux, Hans Joas, Thomas McCarthy, Hans-Peter Krüger) bis zu Auseinandersetzungen mit Habermas’ Gegenwartsdiagnose (Johann Arnason, Johannes Berger). In einer sehr ausführlichen Entgegnung setzt sich Habermas mit den Beiträgen dieses Bandes und der Diskussion seines Buchs insgesamt auseinander.

Editions · 3

Paperback
1991 · MIT Press
301 pp · EN
9780585336169
Paperback
1991 · Polity Press
301 pp · EN
9780745605548
Paperback
1991 · MIT Press
301 pp · EN
9780262081962

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